Aktuelles






Die Karwoche


Die Karwoche ist im Kirchenjahr die letzte Woche der Fasten- oder Passionszeit und die Trauerwoche vor dem Osterfest.
Das Wort kara bedeutet soviel wie Klage oder Trauer.
Oft findet man auch die Bezeichnung „Heilige Woche“, die das Osterfest mit einschließt.

Die Karwoche beginnt mit dem Palmsonntag. Er erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem.
In unserer Pfarrei gestalten wir an diesem Tag eine Palmprozession in die Kirche.
Im Gottesdienst wird mit verteilten Rollen eine der biblischen Passionserzählungen vorgelesen. Die Passionserzählungen berichten vom letzten Abendmahl Jesu, von seiner Gefangennahme und Verurteilung, der Kreuzigung und dem Begräbnis. Seinen Namen erhielt der Palmsonntag vom frühen Brauch, an diesem Tag Palmzweige zum Gottesdienst mitzubringen. Die Evangelien berichten, dass die Menschen Jesus zujubelten und ihm grüne Zweige auf den Weg streuten, als er vor seinem Leiden in die Stadt Jerusalem einzog.

Es folgen anschließend die stillen Tage Montag bis Mittwoch, dann kommen die eigentlichen Kartage, nämlich Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag.

Ölweihmessen finden immer in der Karwoche, der Woche vor Ostern, in allen Diözesen der Welt statt. Dabei weihen die Bischöfe die heiligen Öle, die bei der Spendung der Sakramente Taufe, Firmung, Krankensalbung, Priester- und Bischofsweihe gebraucht werden.
Die Salbung eines Menschen mit Öl versinnbildlicht seine Erwählung durch Gott und bringt Segensfülle, Stärkung und Heil(ung) zum Ausdruck. Auch bei Kirchen- und Altarweihen werden die in der Ölweihmesse geweihten Öle verwendet.

Der Gründonnerstag erinnert an die Einsetzung der Eucharistie, als Jesus gemeinsam mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl feierte. Anschließend ging er auf den Ölberg, betete, wurde verraten und gefangen genommen.

Einem alten Brauch folgend schweigen in den katholischen Kirchen aus Trauer um die Passion Jesu vom Gloria der Gründonnerstagsmesse bis zum Gloria der Osternachtsfeier alle Glocken. Als Ersatz verwendet man Ratschen oder Klappern, um die Christen an die Gebets- und Gottesdienstzeiten zu erinnern.
Auch die Altarglocken werden durch solche Instrumente ersetzt. Die Orgel und die anderen Musikinstrumente schweigen. Stattdessen wird a cappella gesungen.

Am Karfreitag geht es vor allem um das Gedächtnis des Leidens und Sterbens Jesu. In der Liturgie am Freitagnachmittag erinnern wir uns an die Kreuzigung Jesu. Die liturgische Feier besteht aus drei Teilen:
Dem Wortgottesdienst mit der Verlesung der Passionsgeschichte aus dem Johannesevangelium, der Kreuzverehrung und der Kommunionfeier.
Messen dürfen am Karfreitag und Karsamstag nicht gefeiert werden.

Am Karsamstag in der Nacht oder am Ostersonntag in der Früh begehen wir gemeinsam die Osternacht.
Die Auferstehung Jesu wird als Sieg über den Tod gefeiert und ist das Fundament des christlichen Glaubens. Mit dem Auferstehungsglauben verbindet sich für die Christen die Hoffnung, dass nicht der Tod das letzte Wort über das Leben des Menschen hat.

Die Osternacht ist darum auch eine Feier des Lebens. Ihre Liturgie besteht aus vier Teilen: Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauffeier und Eucharistiefeier.

Bei der Lichtfeier wird die brennende Osterkerze vom Osterfeuer in die dunkle Kirche getragen. Sie ist das Zeichen für Christus, der Licht in die Welt gebracht hat.

Im Wortgottesdienst mit mindestens fünf Lesungen aus der Bibel, darunter eine Auferstehungserzählung, wird das Handeln Gottes für die Menschen erinnert und verkündet.

In der Tauffeier werden die Täuflinge in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen und verpflichten sich, nach christlichen Maßstäben zu leben.

In der Eucharistiefeier versammeln sich die Gläubigen als durch Jesus Christus Gerettete, sagen Gott Dank und feiern das neue Leben in Christus.



Urnengräber in St. Georg


Immer wieder ist zu hören, dass die Grabplätze im Friedhof St. Georg angeblich alle vergeben seien. Diese Rede ist eindeutig falsch. Es gibt keinerlei Vormerkungen oder Vorreservierungen für zukünftige Grabstätten. Der Friedhof steht für alle Bewohner von Unterhaunstadt offen, die dort in Urnengräbern bestattet werden wollen.

Pfarrer Robert Schrollinger



Trauergottesdienste in der Franziskanerkirche Ingolstadt


Die Cityseelsorge in Ingolstadt bietet im zweimonatigen Rhythmus einen halbstündigen Wortgottesdienst für Trauernde in der Franziskanerkirche an, jeweils an einem Sonntagabend um 19.00 Uhr.
Ein Musiker oder eine Musikerin aus der Region begleitet die Feier instrumental. Auf Wunsch wird auch ein Einzelsegen zugesprochen.

Die Termine sind:
Sonntag, 03. März
Sonntag, 05. Mai
Sonntag, 07. Juli
Sonntag, 01. September
Sonntag, 03. November



Neues Gotteslob wird in diesem Jahr eingeführt


In diesem Jahr soll in den Bistümern des deutschen Sprachraums ein neues Gotteslob eingeführt werden.
Nach Mitteilung unserer Diözese wird das neu gestaltete Gebet- und Gesangbuch ab dem späten Sommer oder frühen Herbst 2013 im Buchhandel erhältlich sein. Es soll ab Advent 2013 bei den Gottesdiensten in den Kirchen des Bistums Eichstätt eingesetzt werden.
Die einfachste Ausgabe wird 19,95 Euro kosten. Schmuckausgaben, etwa mit Goldschnitt oder Ledereinband, sind ebenfalls geplant.



Unsere Erstkommunionkinder


Folgende Kinder werden heuer zum ersten Mal die hl. Kommunion empfangen.
Sie stellen sich am 24.02. im Familiengottesdienst um 10.00 Uhr in St. Peter der Gemeinde vor.
Luca Aufmuth
Konstantin Bayer
Alina Benning
Emma Böttcher
Verena Elsner
Laura Ettinger
Luis Forster
Marcel Haufe
Noah Kamenjasevic
Niklas Katschke
Thomas Kimmel
Helena Maric
David Mutschler
Philipp Ortner
Leoni Pereira Ribeiro
Leon Peric
Leonie Schwindt
Cedie Söhnlein
Isabel Trendler



Pfarrgemeinde-Statistik des vergangenen Jahres 2012



27 Kinder wurden getauft.
6 Brautpaare spendeten sich das Ehesakrament.
29 Paare freuten sich über 25, 40, 50, 60 oder 65 Ehejahre.
37 Verstorbene wurden beerdigt.
21 Pfarrangehörige erklärten ihren Austritt aus der Kirche.
1 Pfarrangehöriger trat wieder ein.
2843 Katholiken zählte die Pfarrgemeinde am Stichtag (31. 12.):
2106 in St. Peter, 737 in St. Willibald.
361 Gottesdienstbesucher, dies sind ca. 12,7 % der Katholiken, wurden an den beiden Zählsonntagen des Jahres ermittelt.



Spenden- und Kollektenergebnisse


Alle Beträge sind gerundet. Bei zwei aufgeführten Summen bezieht sich die
erstgenannte auf St. Peter, die folgende auf St. Willibald.

Diaspora-Kollekte (Bonifatiuswerk) 28.11.: 522 €
Kinderkollekte für die Weltmission (Missio) 24.12.: 230 €
Adveniat - für die Kirche in Lateinamerika 24./25.12.: 4243 €
Sternsingen (Kindermissionswerk Aachen) 04./05.01. 7368 €
Epiphaniekollekte für die Mission in Afrika (Missio) 06.01.: 1133 €
Die oben aufgeführten Beträge wurden an die jeweiligen Hilfswerke weitergegeben.
Im Namen der Empfänger sagen wir herzlichen Dank.

Die Kollekte für die Kirchenheizung am 02.12. erbrachte 899 € / 270 €.
225,50 € aus den Spenden des Adventssingens in Oberhaunstadt erhielt das Pfarr- und Sozialzentrum St. Willibald und St. Walburga in Bugendana, Burundi; 225,50 € gingen



Reinigungskräfte für den Kindergarten zur Vertretung gesucht


Wir suchen Reinigungskräfte für unseren Kindergarten, die vertretungsweise im Krankheitsfall oder im Urlaub die regulären Putzdienste übernehmen.
Nähere Informationen im Pfarrbüro, Tel. 56002.



Damen und Herren für den Kirchenputz in St. Peter gesucht


Wir suchen Verstärkung für unsere Putzgruppen, die Kirche St. Peter und Pfarrheim ehrenamtlich reinigen.
Alle fünf Wochen werden Sie montags von 08.00 – 10.00 Uhr gebraucht.
Sie erwartet mit anderen und nach dem gemeinsamen Dienst ein zweites Frühstück im Pfarrsaal.
Sind Sie dabei?
Nähre Infos im Pfarrbüro,  56002, oder bei den Mesnerinnen.



Neues Angebot: Spielgruppe mit pädagogischer Fachkraft


Es bestehen Überlegungen, ab September 2013 eine Spielgruppe (Vorkindergarten, ähnlich z.B. „Spatzennest“) für Kinder im Alter von 2-3 Jahren zu gründen.
Eine pädagogische Fachkraft würde an zwei festen Vormittagen in der Woche mit 10 Kindern ein buntes Programm verwirklichen. Um diese Idee voranzubringen, werden jetzt interessierte Eltern gesucht, deren Kinder im Schuljahr 2013/2014 drei Jahre alt werden.

Bitte melden Sie sich bei Elisabeth Engelbrecht unter 0841/9312764 oder elisabeth.engelbrecht(at)freenet.de.



Verkauf von fair gehandelten Waren


Samstag/Sonntag, 09./10. März
Samstag/Sonntag, 13./14. April
Samstag/Sonntag, 04./05. Mai
jeweils nach den Gottesdiensten in St. Peter



Frauen-Filmabend


Am Dienstag, 16. April, findet wieder ein Filmabend nur für Frauen statt. Ab 19.30 Uhr treffen wir uns bei Sekt und Schnittchen im Pfarrsaal von St. Peter.
Filmbeginn ist dann um 20.00 Uhr. Gezeigt wird ein humoriger Spielfilm, der uns eine wohlverdiente "Flucht" aus dem Alltag erlaubt.
Der Eintritt ist frei; uns ist jede Frau willkommen!

Wir freuen uns auf einen fröhlichen und geselligen Abend!
SA Ehe und Familie



Ihr Auto wird fit für den Frühling!!


Auch dieses Jahr veranstaltet die Jugend St. Peter-St. Willibald eine Auto-Innenreinigungs-Aktion. Stattfinden wird die Aktion am 27. April von 14.00 bis 18.00 Uhr.
Interessierte können ihr Auto am Parkplatz bei der Kirche St. Peter abgeben und bekommen es nach einer angemessenen Zeit gegen eine Spende innenraumgereinigt zurück.
Willkommen sind Autos aller Größen und Verschmutzungsgrade!

Die Jugend St. Peter-St. Willibald freut sich über zahlreiche Teilnahme!



Kuchen für den Muttertag – ein Beitrag der Pfarrjugend


„Alles, was ich bin oder sein möchte, verdanke ich einem Engel, meiner Mutter.“
(Abraham Lincoln)

Am 12. Mai 2013 ist Muttertag. Und auch dieses Jahr möchten wir wieder etwas Besonderes zu diesem Tag beitragen. Da unser Kuchenverkauf letztes Jahr ein voller Erfolg war, werden wir auch dieses Jahr wieder einen solchen veranstalten.
Wann: 12. Mai 2013 nach der 10.00 Uhr-Messe
Wo: Kirchplatz St. Peter
Der Erlös kommt unserer Jugendkasse zu. Wir freuen uns auf zahlreiche Abnehmer unserer selbstgebackenen Kuchen.

Die Pfarrjugend



Mit Rucksack und Bibel unterwegs am Pfingstmontag


Gemeinsam wandern, unterwegs sein mit der Hl. Schrift, miteinander reden, schweigen, beten, singen, gemeinsam Gottesdienst feiern – das alles kann man erleben, wenn man sich zur Bibelwanderung im Köschinger Forst rund um Bettbrunn aufmacht.
Sie findet statt am Pfingstmontag, dem 20. Mai 2013, von 10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr.
Genauere Hinweise sind im nächsten Pfarrbrief zu finden.



Familiengottesdienst-Team sucht Verstärkung


Drei- bis viermal im Jahr wird in St. Peter die Sonntagsmesse als Familiengottesdienst gestaltet.
Das Familiengottesdienst-Team trifft sich dazu jeweils zwei Wochen vorher bei einer Tasse Kaffee, um die Gestaltung zu überlegen. Austausch und Gespräch kommen dabei auch nicht zu kurz.

Um bei der Gestaltung auch die Kinder im Blick zu haben, ist es wichtig, dass hier wieder verstärkt Mütter oder Väter mit Schulkindern im Team nachrücken.
Wenn Sie sich vorstellen können bei der Planung und Gestaltung von Familiengottesdiensten mitzuwirken, wenden Sie sich bitte an unsere Gemeindereferentin Martina Kraus (Tel. 951 89 93, kraus.martina@t-online.de).



Pfarrbriefausgabe: Helferinnen und Helfer gesucht!


Seit Pfingsten dieses Jahres hat sich der Ablauf der Pfarrbriefherstellung geändert. Die einzelnen, im Pfarrbüro vervielfältigten Seiten, werden am Abend des Drucktages von einer Gruppe Helferinnen und Helfern für die Verteilung am folgenden Freitag vorbereitet.
Vielen Dank allen, die sich vor Pfingsten kurzfristig dazu eingefunden haben.
Wenn sich noch mehr Mitstreiter einfinden würden, würden wir uns sehr freuen!
Schauen Sie doch einfach im Pfarrsaal vorbei! Den nächsten Termin können Sie dem aktuellen Pfarrbrief entnehmen.



Geburtstage und Ehejubiläen


Geburtstage von Pfarrangehörigen (70., 75., 80., 85. usw.) und Ehejubiläen der kirchlich getrauten Paare (40., 50. usw.) werden vom Pfarramt – sofern die entsprechenden Daten in der Meldekartei vorliegen – zur Veröffentlichung an die Redaktion der „Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt“ gemeldet.
Sollten Sie die Bekanntgabe Ihres Geburtstages oder Hochzeitstages in der Kirchenzeitung nicht wünschen, dann wenden Sie sich bitte frühzeitig an das Pfarramt, damit ein entsprechender Sperrvermerk eingetragen werden kann.

Die Ehejubilare der Pfarrgemeinde werden einmal im Jahr zum gemeinsamen Dankgottesdienst und zum anschließenden Empfang im Pfarrsaal eingeladen (Termin für diese Feier ist Samstag, 19.01.2013).
Leider fehlen in einigen Fällen – vor allem von Paaren, die erst nach ihrer kirchlichen Trauung in unsere Pfarrgemeinde gezogen sind – die Traudaten in der Meldekartei. Wenn Sie keinen Glückwunsch zum Jubiläum Ihrer kirchlichen Trauung erhalten haben, rufen Sie bitte zur Abklärung im Pfarramt an.



Die langersehnte Freiheit für Patrick Okorafor ist da!!!


Endlich ist Patrick Okorafor, der Bruder meines Mannes Henry Okorafor, frei!!!
Vor 17 Jahren wurde Patrick als 14-Jähriger in Nigeria inhaftiert, obwohl er niemals eine Straftat begangen hatte. Jahrelang kämpften weltweit, vorne weg sein Bruder Henry, Menschenrechtsorganisationen, deutsche Politiker und EUBotschafter für seine Freilassung, bis er nun endlich Ende April 2012 entlassen wurde.
Auch viele Gemeindemitglieder haben sich mit engagierten Unterschriftenaktionen für seine Freilassung eingesetzt und unsere Familie mit mitfühlender Anteilnahme unterstützt.

Von Juni bis Anfang September war er nun zu Besuch bei uns in Oberhaunstadt, machte erste Erfahrungen mit unserer Kultur und versucht sein Leben neu aus- und einzurichten.
Mit einem Dankgottesdienst Ende Juli haben wir uns bei Gott und allen Gemeindemitgliedern für die treue Unterstützung bedankt. Ein großer Dank gilt hier auch den lieben Frauen aus dem Projektchor unter der Leitung von Carolin Lindner, die sich sofort bereit erklärt haben, den Gottesdienst musikalisch zu gestalten und uns auch beim anschließenden Empfang im Pfarrsaal tatkräftig bei Aufbau, Dekoration, Zubereitung des Buffets, Spülen uvm. unterstützt haben.

Ein herzliches Dankeschön möchte ich hier auch für unseren Herrn Pfarrer Schrollinger aussprechen, der den Samstagabend-Gottesdienst wunderbar auf Patrick abgestimmt hat und uns den Pfarrsaal für den Empfang im Anschluss an den Gottesdienst zur freien Verfügung gestellt hat.
HERZLICHEN DANK ALLEN HELFENDEN HÄNDEN UND LIEBEVOLLEN HERZEN!

Für Patrick bricht nun ein neuer Lebensabschnitt an.
Sein größter Traum ist es, Jura zu studieren und Rechtsanwalt zu werden, um Menschen helfen zu können, deren Menschenrechte nicht ausreichend geachtet werden, wie er es selbst erlebt hat.
Hierfür muss er zunächst seinen Schulabschluss nachholen. Dies möchte er die nächsten 1-2 Jahre in Lagos (Nigeria) machen. Zunächst wollte er nicht nach Nigeria zurück, weil er sich dort nach all den schlechten Erfahrungen verständlicherweise nicht unbedingt wohl fühlt, aber sein erstes Zielland England hat sich als zu teuer erwiesen.
Da er seinen Traum aber unbedingt verwirklichen will, möchte er sich nun in Lagos ein sicheres Wohngebiet suchen und sich dort für die Prüfungen vorbereiten.
Um ihn finanziell bei seiner Rückeingliederung und seiner weiteren Schulbildung zu unterstützen, haben wir für ihn ein Privat-Konto auf seinen Namen eingerichtet.
Leider können wir keine Spendenquittungen ausstellen, da wir kein Verein mit gemeinnützigem Ziel sind und auch die Vereine keine Konten für Privatpersonen einrichten dürfen.

Bankverbindung: Patrick Okorafor; Deutsche Bank
BLZ: 721 700 24
Kontonummer: 241 63 29


HERZLICHEN DANK FÜR JEDE KLEINE ODER GROßE SPENDE!!!

Trotz der großen Aufgabe, die nun vor Patrick liegt und die bestimmt auch mit Höhen und Tiefen verbunden sein wird, so hat sich doch die größte Last der gesamten Familie Okorafor mit Patricks Freiheit aufgelöst und es bleibt die Zuversicht und unser aller Wunsch, dass er sein weiteres Leben mit viel Freude, Gesundheit und FREIHEIT leben darf und er seinen Lebenstraum, Fürsprecher für Menschen in Not zu sein, erfüllen kann.

Wir wünschen ihm dazu alles erdenklich Gute und Gottes reichen Segen.

Mit dankbaren Grüßen im Namen der ganzen OKORAFOR Familie

Ihre Karin Okorafor



Nachbarschaftshilfe St. Peter – St. Willibald


Vor einem Jahr wurde damit begonnen, eine Zentrale für Nachbarschaftshilfe im Stadtteil Oberhaunstadt – Unterhaunstadt aufzubauen. Anlass dazu waren die wiederholten Anfragen um Hilfe im Pfarrbüro St. Peter.

Grundsätzlich gilt es anhand der bisherigen Erfahrungen festzustellen, dass Nachbarschaftshilfe in unserem Stadtteil noch gepflegt wird, ob im Umfeld der eigenen Wohnung (Haus), im Verwandtenkreis, in den verschiedenen Vereinen und Arbeitsgemeinschaften, in Erinnerung an gemeinsam verbrachter Schulzeit oder beruflicher Zusammenarbeit. Nicht wenige machen diese Tätigkeit ohne viel Aufhebens, „eben weil es sich so gehört“. Dadurch unterscheidet sich unser Stadtteil auch von anderen Stadtteilen von Ingolstadt.

Es gibt aber auch in unserem Stadtteil Mitmenschen, die sich nicht in einem solchen sozialem Netz wähnen oder aus vielerlei Gründen nicht in der Lage sind, in einer Notlage ihre nächsten Verwandten, Nachbarn oder Vereinskameraden um Hilfe zu bitten.

Manch ein hilfsbereiter Mitbürger erkennt zwar eine gewisse Notsituation in seiner persönlichen Umgebung, schreckt aber von einem Hilfsangebot zurück, weil es zu einem Missverständnis Anlass geben könnte. Auch die Befürchtung, durch ein Hilfsangebot in eine endlose Verpflichtung zu geraten, lässt möglicherweise jede Bereitschaft zur Hilfe erlahmen.

Um all diese Erfahrungen im letzten Jahr zu berücksichtigen, wird es Aufgabe der Nachbarschaftshilfe wohl sein, die vorhandenen Strukturen zu stärken und, wo die gegenseitige Hilfe ruht, wieder anzuregen. Ziel soll es sein, dass die Hilfe wenn möglich im sozialen Umfeld der Hilfssuchenden stattfindet. Dabei gilt es die vielen kleinen und großen Netzwerke nach Bedarf miteinander zu verbinden. Dadurch kann auch einer Überbelastung hilfsbereiter Mitmenschen entgegengewirkt werden. So wurde bisher erreicht, dass der Personalengpass beim Schülerlotsendienst durch die Mithilfe der Senioren in unserem Stadtteil wesentlich gemindert wurde und der Schutz unserer Kleinsten an einigen Verkehrsbrennpunkten weiterhin gewährleistet wird. Als nächstes Projekt soll zur Entlastung unserer jüngeren Familien ab Oktober jeden 3. Donnerstag im Monat ein Kinderbetreuungsdienst in Zusammenarbeit mit Haunstadt Fun Kids e. V. eingerichtet werden. Näheres kann über die Nachbarschaftshilfe erfragt werden.

In Zusammenarbeit mit allen gesellschaftlichen Gruppen wird versucht, ein möglichst enges soziales Hilfsnetz zu knüpfen, um insbesondere auch die Mitbürger einzubeziehen, deren stumme Hilfsbedürftigkeit die Nachbarschaftshilfe sonst nie erreichen würde.
Natürlich gibt es für die Nachbarschaftshilfe auch Grundregeln, die zu beachten sind. So werden keine Hilfsleistungen erbracht, die die Wohlfahrtsverbände wie Caritas, Diakonisches Werk, Bay. Rotes Kreuz oder Arbeiterwohlfahrt anbieten.
Auch handwerkliche Leistungen gehören allein schon aus Gründen der Haftung nicht zum Aufgabengebiet.
Die Nachbarschaftshilfe benötigt natürlich viele Helferinnen und Helfer, die entweder für einzelne Hilfsmaßnahmen zur Verfügung stehen oder eine Betreuungspatenschaft übernehmen wollen. Je größer der Kreis der Helfer ist, umso schneller kann eine Hilfsmaßnahme durchgeführt werden. Gelegentliche Transportfahrten mit Anhänger, Einkaufshilfen, Besuchsgänge, Mitnahme zu kirchlichen Veranstaltungen, Sportveranstaltungen oder Theatervorführungen wären zum Beispiel Möglichkeiten, sich begrenzt einzubringen. Die Nachbarschaftshilfe wird immer darauf achten, dass keine Überforderung entstehen kann.

Die Nachbarschaftshilfe ist erreichbar über das Pfarrbüro, Röntgenstr. 35, Tel.:
56002 oder Franz Hutter, Emmi-Böck-Str. 18, Tel.: 57148.



Wechsel im Krankenbesuchsdienst – wer hilft mit?


Seit 1993 hatte Frau Resi Platzer im Rahmen des Besuchsdienstes Kranke aus der Pfarrei in verschiedenen Krankenhäusern besucht. Nun hat sie zum 31.12.2011 ihren Dienst beendet.

Wir sagen ihr herzlichen Dank für die Zeit und die Aufmerksamkeit, die sie gemäß dem Gebot Jesu den Kranken schenkte, und wünschen ihr alles Gute und Gottes Segen weiterhin.

Allen, die im Auftrag der Pfarrei Kranke besuchen, gilt an dieser Stelle ein herzliches Vergelts´Gott für ihr Zeugnis gelebten Christseins im Alltag.
Gerne können auch Sie mithelfen, wenn Sie im Abstand von ca. 4 Wochen einen Vormittag für die Besuche bei den Kranken unserer Pfarrei investieren können.
Wenn Sie sich für diesen wichtigen Dienst an den Kranken interessieren, erkundigen Sie sich bitte im Pfarrbüro (Tel. 56002).

Pfarrer Robert Schrollinger



„Singt und spielt dem Herrn“ – wer will Organist/in werden?


Wir suchen mittel- und langfristig junge und junggebliebende Leute, die in den Gottesdiensten Organistendienste übernehmen. Alle, die ein wenig Erfahrung mit dem Klavierspiel (evtl. auch Keyboard) haben, könnten hier einsteigen.

Die Diözese Eichstätt bietet immer wieder Kurse an mit dem Ziel, Organisten und Organistinnen für den nebenberuflichen Dienst auszubilden. Dies geschieht in der Regel in monatlichen Samstagskursen in der Gruppe in Eichstätt sowie im wöchentlichen Einzelorgelunterricht vor Ort.

Dazu gibt es auch die Möglichkeit, sich Basiswissen im Bereich der Chorleitung anzueignen.

Nähere Informationen dazu gibt es im Pfarrbüro und im Amt für Kirchenmusik, Residenzplatz 14, 85072 Eichstätt, Tel. 08421/50-931
kirchenmusik@bistum-eichstatt.de / www.bistum-eichstaett.de/kirchenmusik



Projekt-Chor!
An alle, die gerne singen und wenig Zeit haben


Für einen Projekt-Chor unserer Pfarrgemeinde werden singbegeisterte, junge und jung gebliebene Frauen und Männer gesucht. Wir wollen einige wenige Gottesdienste in unserer Pfarrei mitgestalten, dies werden vor allem die Firmung, die Feier am Johannisfeuer sowie der ein oder andere Jugendgottesdienst sein.

Einen weiteren festen Termin in der Woche wahrzunehmen wird für uns alle immer schwieriger. Deswegen wollen wir nicht wöchentlich zur Probe zusammenkommen, sondern jeweils nur gezielt für die einzelnen Auftritte üben.
Ich würde mich sehr freuen, wenn sich unter der unten angegebenen E-Mail-Adresse oder Telefonnummer viele Sängerinnen und Sänger melden würden, damit ich im Bedarfsfall kurzfristige Proben organisieren kann.
Ich freue mich schon auf die Proben mit Euch!
Eure Carolin Lindner
(LindnerBeCa@aol.com oder auch per Telefon 0841-1465094)



Kirchenchor sucht Verstärkung - Komm, sing mit!


Der Kirchenchor St. Peter sucht dringend neue Sängerinnen und Sänger. Die Besetzung – speziell in den Männerstimmen – ist mittlerweile zahlenmäßig so schwach, dass ein geregelter Probenbetrieb kaum noch möglich ist. Es gibt nur einen einzigen Tenor, der natürlich nie krank werden oder wegfahren darf, da der Chor sonst nicht singen kann.
Bitte nehmen Sie sich Zeit und kommen Sie zur Probe.

Wir proben jeden Donnerstag um 19.30 Uhr in der Kirche.

Wie steht’s? Sehen und hören wir uns am kommenden Donnerstag?
Sollten Sie noch Fragen oder Bedenken haben, rufen Sie mich bitte an.

Reiner Leng (Tel. 0841 / 5 62 90)




Stichwort „Was kostet eine Messe?“


„Ich möchte eine Messe bestellen“, so sagen oft Leute, die ins Pfarrbüro kommen. „Was kostet eine Messe?“ – so wird dabei immer wieder gefragt.
Theologisch gesehen muss man auf diese Frage antworten: Eine Messe ist unbezahlbar! In jeder Messfeier wird die Hingabe Jesu am Kreuz für uns und seine Auferstehung gegenwärtig. Dies ist mit allem Geld und Gold dieser Welt nicht aufzuwiegen.
Verwaltungstechnisch gesehen besteht folgende Regelung:
Wenn eine Messe „bestellt“ wird, dann wird der Pfarrer beauftragt, eine Messe für jemanden zu feiern – wir sprechen vom so genannten Mess-Stipendium.
Der Pfarrer nimmt dieses Stipendium an und feiert die Messe für einzelne Verstorbene. Dies heißt: Wir bitten Gott in dieser Messe darum, dass er die „Früchte“ des Todes und der Auferstehung Jesu bestimmten (verstorbenen) Personen zukommen lassen möge.
Damit aber eine Messe gefeiert werden kann, sind Auslagen nötig. Zum Beispiel leisten Mesner bzw. Mesnerin und Organist bzw. Organistin ihre Dienste und werden dafür bezahlt. Dazu kommen Kosten für Hostien, Wein, Kerzen, Strom, Heizung usw.
In ganz Bayern verlangt die katholische Kirche dafür einheitlich fünf Euro pro Mess-Stipendium. Nicht die Messe an sich wird damit bezahlt, sondern es ist eine kleine Gabe für die Unkosten, die entstehen, wenn eine Messe gefeiert werden soll. Fünf Euro ist ein symbolischer Betrag, denn er reicht bei weitem nicht aus, um die Ausgaben zu decken.
In unserer Gemeinde erbitten wir darum für jedes Mess-Stipendium noch weitere fünf Euro als zusätzliche freiwillige Gabe für unsere Pfarrei. Dieser zusätzliche Beitrag ist – das möchte ich eigens betonen – freiwillig. Doch wir sind sehr froh, wenn er geleistet wird.
Insgesamt werden also bei uns für jedes Mess-Stipendium zehn Euro erbeten, die sich aufteilen in Mess-Stipendium und Zusatzgabe für unsere Pfarrei.
Der Pfarrer darf nur ein Mess-Stipendium pro Messe annehmen; sollten es mehrere sein, dann muss er die anderen weitergeben an andere Priester, die die zusätzlichen Mess-Stipendien und die Feier der Hl. Messe übernehmen.
Wir leiten die Mess-Stipendien gerne weiter an die Franziskaner, an die Salesianer in Eichstätt, an die Don Bosco Mission und an Kirche in Not, und unterstützen damit diese Priester in der Mission.
Damit es Angehörigen aber möglich ist, auch in einer Messfeier, die bereits für andere gefeiert wird und sozusagen „belegt“ ist, für ihre Familienangehörigen zu beten, werden die Namen in der Gottesdienstordnung „mit Gedenken für“ ausgedruckt. So werden auch sie in das Gebet vor Ort in unserer Pfarrei übernommen, obwohl die Messe anderswo gefeiert wird.
In unserer Gemeinde gibt es dabei den Brauch, die Namen derer, für die wir in der Messe beten, vorzulesen (die so genannte Messintention). Dies übernimmt der Lektor bzw. die Lektorin in der Fürbitte für die Verstorbenen.
Damit die Zahl nicht zu groß wird, sollten in der Regel nicht mehr als vier Intentionen vorgelesen werden. In diesem Zusammenhang bitte ich herzlich darum, mindestens vierzehn Tage vor dem gewünschten Datum die entsprechende Messintention zu „bestellen“; es ist nämlich eine gewisse Vorlaufzeit nötig, um die Gottesdienstordnung über das Dekanatsbüro in die Zeitung zu bringen.
Sollte ein Name einmal vergessen oder falsch ausgesprochen worden sein, können wir beruhigt sein: Die Messe ist deswegen nicht weniger wert!
So kommt es in erster Linie nicht darauf an, ob die Namen nun (richtig) vorgelesen werden oder nicht bzw. in welcher Reihenfolge sie vorgelesen werden. Es kommt vielmehr darauf an, dass wir am Sonn- und Feiertag mit innerer Anteilnahme die Hl. Messe mitfeiern und uns selbst dem Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu öffnen. So entdecken wir in der gläubigen Mitfeier der Hl. Messe einen Schatz für unser Leben, der wirklich unbezahlbar ist.

Pfarrer Robert Schrollinger



Auf mehrere Schultern verteilen – wer hilft mit?


Unsere beiden Mesnerinnen in St. Peter/St. Georg suchen nette Mitmenschen aus der Pfarrei, die sie unterstützen.

Was gibt es zu tun?

Wer bei einigen dieser Arbeiten mithelfen kann und will, ist herzlich willkommen.
So kann die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden.



Besuche für Senioren in den Pflegeheimen


Seit vielen Jahren besuchen jeweils zwei Frauen unserer Pfarrgemeinde die Senioren, die in einem der Pflegeheime in Ingolstadt oder Kösching ihren Lebensabend verbringen.
Das kurze Gespräch, über das natürlich Stillschweigen bewahrt wird, freut die Menschen und ist für sie eine willkommene Abwechslung.
Ist ein Angehöriger oder Bekannter von Ihnen aus unserer Pfarrgemeinde in ein
Seniorenheim übergesiedelt, würden wir auch da gerne unsere regelmäßigen Besuche
anbieten. Besteht Interesse, melden Sie sich bitte im Pfarramt.



Mitnahmegelegenheit zu den Gottesdiensten?


Wäre es für Sie leichter, die Gottesdienste zu besuchen, wenn Sie mit jemandem im Auto mitfahren könnten?
Würden Sie zu den verschiedenen Veranstaltungen gerne abgeholt werden?
Wir möchten wissen, ob in der Pfarrgemeinde der Bedarf für einen Fahrdienst besteht und bitten Sie deshalb um Ihre Mithilfe.
Wer gerne regelmäßig oder auch nur an ganz bestimmten Tagen eine Möglichkeit zum Mitfahren braucht, soll bitte im Pfarramt ganz unverbindlich Bescheid geben.
Wenn sich genügend Interessenten melden, versuchen wir, einen Fahrdienst zu organisieren.
Wir kommen dann wieder auf Sie zu.



Atmosphäre der Stille bei der Verabschiedung am Friedhof?


Wenn eines unserer Gemeindemitglieder verstorben ist, wird es verabschiedet. Dazu wird in der Aussegnungshalle am Friedhof für den Verstorbenen gebetet. Weihwasser und Weihrauch werden als Zeichen der Würde des Christen verwendet, der durch die Taufe in besonderer Weise Kind Gottes geworden ist.

Wenn zur Verabschiedung und Beisetzung viele Menschen kommen, ist das ein schönes Zeichen der Solidarität und der Anteilnahme am Tod eines Verstorbenen.

Hilfreich für alle ist es, wenn auch die Trauernden draußen vor der Halle mitbeten und mitsingen bzw. stille Andacht halten. Es stört mich, wenn ich mit den Ministranten in die Halle einziehe und die persönlichen Gespräche vor der Halle nicht aufhören. Es stört mich (und wohl auch die Angehörigen), wenn auch während der Verabschiedung draußen weitergeredet wird. Leider ist dies manchmal bis zum Sarg bzw. zur Urne des Verstorbenen zu hören und widerspricht der Ehrfurcht und der Pietät gegenüber dem Toten.

Dagegen entspricht es dem Anlass weit besser, den Sarg bzw. die Urne in der Aussegnungshalle mit Weihwasser zu besprengen, dabei ein stilles Gebet für den Verstorbenen zu sprechen, sich dann an den Platz zu begeben und dabei Stille zu halten, bis die Feier beginnt. Dem Verstorbenen Weihwasser zu geben ist ein Zeichen innerer Verbundenheit als Mitbruder oder Mitschwester in Christus.

In der Halle selbst sind nicht immer alle Plätze besetzt. Manchmal bekommt man einen Sitzplatz in der Halle und muss nicht von vornherein draußen stehen bleiben.

Noch ein Tipp: Der wirksamste Dienst, den wir einem Verstorbenen bei der Beerdigung erweisen können, ist die gläubige Mitfeier des in der Regel vorangehenden Requiems (Trauergottesdienstes) für den Verstorbenen.
Die Teilnahme am Trauergottesdienst gehört wesentlich zur Mitfeier der Beerdigung.

Pfarrer Robert Schrollinger



Ist heute Abend Messe oder nicht?


Immer wieder gibt es Nachfragen, ob denn nun die Messe am Werktag ausfällt, wenn eine Beerdigung stattfindet oder nicht.

Wir haben zur Zeit in St. Peter – St. Willibald folgende Regelung:
Ist ein Requiem (Trauergottesdienst) in einer der beiden Pfarrkirchen
angesetzt, so entfällt an diesem Tag die Werktagsmesse, ganz gleich, in
welcher Kirche diese nun gefeiert werden soll.

Diese Regelung soll den Mitgliedern der Pfarrgemeinde die Möglichkeit geben, die Messe für den Verstorbenen mitzufeiern und so für ihn zu beten.
Gerade anlässlich einer Beerdigung ist die Mitfeier der Totenmesse ein Zeichen echter Anteilnahme.

Sie steht in innerer Einheit mit der Feier der Beerdigung.
Wir nehmen teil an der Feier des Todes und der Auferstehung des Herrn und nehmen zugleich Anteil am Schicksal des Toten, der auf ewiges Leben hofft.
Darum sollten Gemeindemitglieder, die ansonsten immer zur Kommunion gehen, auch im Trauergottesdienst nicht darauf verzichten.

Die Totenmesse ist keine private Veranstaltung der Trauernden, sie ist vielmehr Feier der gesamten Kirche, die uns mit Christus, mit den Lebenden und mit unseren Toten verbindet.
Christus reicht uns auch hier das Brot des Lebens.
Die gläubig und ehrfürchtig empfangene Kommunion wird dann zum Zeichen echter Verbundenheit mit dem Verstorbenen über den Tod hinaus.

Pfarrer Robert Schrollinger



Krankenkommunion


Einmal im Monat, in der Regel am ersten Freitag (dem so genannten Herz- Jesu- Freitag), empfangen zur Zeit ca. 19 kranke bzw. ältere und gebrechliche Gemeindemitglieder zu Hause die heilige Kommunion.

Herr Albert Meier als Kommunionhelfer und ich kommen dabei ins Haus, reden mit den Leuten und reichen ihnen in der Krankenkommunion Christus als Nahrung und Stärke auf dem Weg.

Da es in unserer Gemeinde viele ältere Menschen gibt, die nicht mehr zur Kirche kommen können, möchte ich herzlich ermuntern und ermutigen, dieses Angebot wahrzunehmen.

Damit kein Missverständnis entsteht: Der Pfarrer oder der Kommunionhelfer sind dabei keine Todesboten, die Sterben und Tod ankündigen, sondern sie wollen den Kranken und Älteren das Brot des Lebens bringen als Kraftquelle in Krankheit und Alter.
Wenn Sie dies für sich wünschen, können Sie sich im Pfarrbüro unter der Telefonnummer 56002 melden.

Pfarrer Robert Schrollinger